Mit Online-Shop SEO das Ranking
bei Google verbessern (2022)

Online-Shop SEO will Produkte eines Webshops möglichst weit oben bei Google platzieren und damit viele neue Kunden ansprechen.

Heute zeigen wir Ihnen, wie wir für unsere Kunden mit Online-Shop im Durchschnitt mindestens 500% mehr Besucher in einem Jahr erreichen konnten. Die massgebenden Bereiche für erfolgreiches E-Commerce-SEO zeigen wir auf und erklären mit Beispielen, wie man diese bearbeiten kann.

Neben Tipps haben wir auch einige Vergleiche für Sie bereit. Wir nehmen einige Shopsysteme unter die Lupe und prüfen, wie diese sich für Suchmaschinen eignen.

Alles in allem erfahren Sie in diesem Guide, wie man das Google-Ranking des eigenen Online-Shops verbessern kann. Wie man die richtigen Keywords findet und eine Strategie für den eigenen Shop aufsetzt.



Weshalb lohnt sich Suchmaschinenoptimierung für Onlineshops?

Mit SEO können Sie die organische Sichtbarkeit des Onlineshops signifikant erhöhen. Potenzielle Kunden finden die Produkte aus Ihrem Sortiment an verschiedenen Stellen bei der Recherche über ein Produkt. Dieser Ausbau der Reichweite bei Suchmaschinen skaliert die Websuchanfragen über die Zeit für den eigenen Shop drastisch.

Zum einen werden bestehende Suchbegriffe für ein höheres Rankings optimiert, anderseits sollen sich auch die Anzahl der Suchbegriffe mit SEO erhöhen, auf denen Sie gefunden werden. In unserem Beitrag über SEO finden Sie weitere Gründe und Statistiken, weshalb Sie noch heute in Suchmaschinenoptimierung investieren sollten!

Welche Funktionen muss ein Onlineshop für SEO mitbringen?

Zwingend

  • URLs, Page Title und Meta Descriptions müssen pro Seite definiert werden können
  • Auf den Kategorieseiten (z.B. Tierbedarf / Hund ) muss es möglich sein, über und unter den Produkten Text einzufügen
  • Für jedes Bild muss ein ALT-Attribut gesetzt werden können
  • Überschriften (h1, h2, usw.) müssen gesetzt werden können
  • Bei allen Links muss ein Anchor- und Linktitel definiert werden können
  • Es benötigt einen Text-Editor für die Produkte, mit dem das Content Design verändert werden kann
  • Es braucht einen Content-Bereich wie z.B. Ratgeber, Blog, usw.
  • robots.txt und XML-Sitemap müssen generiert werden
  • Weiterleitungen müssen einfach gesetzt werden können
  • Interne Verlinkung über eine Breadcrumb und ähnliche Produkte


Optional

  • Der allgemeine HTML-"head"-Bereich** muss bearbeitbar sein
  • Produktbewertungsfunktion moderierbar
  • Es muss möglich sein, strukturierte Daten zu verwenden oder diese manuell einzufügen
  • Man muss einfach Produkte-Videos in die Beschreibung einbinden können

**Im Optimalfall müssen dort dynamische Informationen verarbeitet werden können, die auf jeder Seite anders sind.

Aufsetzen eines Onlineshops für SEO

Das Vorgehen unterscheidet sich, falls ein neuer Online-Shop aufgesetzt werden soll oder wenn ein bestehendes Shopsystem angepasst oder sogar ein Relaunch gemacht werden soll. Wir haben versucht ein allgemein gültiges Vorgehen zu formulieren:

  • 1. Prüfen, ob das bestehende oder geplante Shopsystem die SEO-Funktionen erfüllt
  • 2. Falls nicht alle Punkte erfüllt werden können, definieren von Prioritäten (Wachstumshebel)
  • 3. Weitere Faktoren wie z.B. PageSpeed, Mobile-Fähigkeit, usw. berücksichtigen
  • 4. Konkrete Massnahmen ableiten & umsetzen (Setup oder Umzug)
  • 5. Die User-Experience einschliessen
  • 6. SEO-Checks durchführen
  • 7. Den Online Shop live stellen

Diese Schritte sollen Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen, wie man vorgehen könnte. In der Praxis sollte dies viel umfassender geplant werden.

Shopsysteme

Aus dem vorherigen Abschnitt haben wir gelernt, dass das korrekte Aufsetzen des Shopsystem essenziell für den Erfolg mit SEO ist. Nicht nur wie das Ganze aufgebaut wird, sondern auch auf welcher Technologie dies basiert.

Wir möchten hier nicht nur einen Blick auf die verschiedenen Shopsysteme werfen, sondern auch konkret auf die dahinterstehende Technologie. Diese ist ausschlaggebend für den Funktionsumfang und die Möglichkeiten, die eine Optimierung für Suchmaschinen bietet.


Vorwort:

Vorweg möchten wir erwähnen, dass wir das Universum von Shopsystem für KMU sowie grössere Unternehmen untersuchen. Da sich aus unserer Erfahrung mit Kunden in diesen zwei Bereichen signifikante Unterschiede bestehen. Ob diese Unterschiede gut oder schlecht sind, erfahren Sie am Ende dieses Abschnitts.


Shopsystem im KMU-Bereich

Die in der Grafik aufgeführte Popularität setzt sich aus unserer eigenen Meinung sowie den Statistiken von Google Trends zusammen. Wir haben die Shopsysteme für KMU nach Suchbegriffe und Thema untersucht und unsere eigene Meinung einfliessen lassen.

Aus unserer Analyse entstanden ist folgendes Popularitäts-Ranking, dies betrifft nur die Schweiz. Viele dieser Shopsysteme sind weltweit oder insbesondere im DACH-Raum verbreitet.

Google Trends

Software Technologie Popularität Shopsystem (1 - 10)
Shopify Ruby on Rails 9
WooCommerce PHP 9
PrestaShop PHP 7
Magento PHP 5
OpenCart PHP 2
Gambio PHP 2
Diese Analyse basiert nur auf Daten aus der Schweiz.

Fazit: In der Schweiz sind Shopify und Woocommerce, als Plugin für Wordpress, generell und insbesondere bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen sehr verbreitet.

Aus unserer Erfahrung mit bisherigen Kunden wissen wir, dass die Lösungen von Anbietern wie z.B. Gambio, Jimdo, usw. eher nicht für SEO in Frage kommen. Es ist möglich, dort SEO zu betreiben, langfristig hat man aufgrund des eingeschränkten Funktionsumfanges enorme Nachteile (Stand: Frühling 2022).


Shopsystem bei den grossen Unternehmen

Bei den grössten Unternehmen mit Onlineshop setzen fast 70% auf eigenentwickelte Shopsysteme. Zu diesem Ergebnis kamen wir während der Analyse von den 10 umsatzstärksten Onlineshops im 2020. Hier ein Auszug aus den Shops mit Hauptsitz in der Schweiz.


Unternehmen Shopsystem Technologie Umsatz Mio. 2020
digitec.ch Eigenentwicklung React, Next.js 1'125.0
galaxus.ch Eigenentwicklung React, Next.js 561.0
brack.ch Eigenentwicklung React, Gatsby.js 460.0
nespresso.com/ch/ Magento / SAP-Hybris PHP 400.0
microspot.ch SAP-Hybris React, Java 334.0
shop.migros.ch Eigenentwicklung PHP 266.0

Es ist offensichtlich, die grossen Unternehmen im E-Commerce Bereich in der Schweiz setzen auf eigenentwickelte Lösungen. Aus unserer Sicht hat dies vor allem den Grund, dass diese Lösungen extrem skalierbar sind und viel besser auf die Nutzererfahrung eingegangen werden kann.

Link: Was ist React



Fazit Shopystem für SEO

fazit

Lassen Sie sich Zeit für das Planen des Shopsystems, ein Wechsel ist mit viel Aufwand verbunden und kann teuer werden.

fazit

Denken Sie an die Zukunft. Auch wenn Ihr Unternehmen aktuell klein ist, rechnen Sie damit, dass Sie künftig grösser sein können.

fazit

Verwenden Sie kein Shopsystem, weil es anderen verwenden. Prüfen Sie Ihre Bedürfnisse und wählen Sie dann.

fazit

Denken Sie an eine Eigenentwicklung, denn dann haben Sie die volle Kontrolle über Design, Funktionen, usw. Ob eine Eigenentwicklung möglich ist hängt vom Budget ab. Wenn Sie ein Online-Business aufbauen möchten, ist der Shop das Herzstück Ihres Geschäfts und sollte dementsprechend Rechnung getragen werden.

Für die meisten kleinen Unternehmen ist WooCommerce oder Shopify eine gute Wahl. Man macht sich dadurch aber auch abhängig von der Strategie des Anbieters. Dafür kriegt man viele wichtige Updates "einfach" dazu.

Wir von SH Digital sind auf die Entwicklung und Optimierung von Onlineshops spezialisiert und können Ihnen helfen, eine Eigenentwicklung zu realisieren. Zu unseren Leistungen


Shop-SEO-Analyse

In diesem Abschnitt geben wir Ihnen Tipps für die Vorbereitung von Onlineshops auf die Optimierung von Suchmaschinen. Dies ist kein umfassender Ratgeber zum Thema SEO-Analyse, sondern soll Ihnen aufzeigen, was bei Webshops anders ist als bei normalen Webseiten. Den umfassenden Ratgeber finden Sie unter SEO Analyse.


Zielgruppe kennen

Grundsätzlich geht es bei der Zielgruppe darum, wer deine Produkte kauft und kaufen möchte. Wonach suchen die potenziellen Käufer und mit welchen Produkten erreicht man diese. Folgende Fragen können bei der Zielgruppenanalyse helfen:

  • Welche Motivation hat deine Zielgruppe beim Online-Einkauf?
  • Über welche Kanäle recherchiert deine Zielgruppe?
  • Wer ist deine Zielgruppe im Detail?
  • Was ist das Alleinstellungsmerkmal unseres Produkts und wie nützt dies dem potentiellen Kunden?

Dies sind nur drei Beispielfragen, welche in der Zielgruppenanalyse im Rahmen der SEO-Strategie im Detail ausgearbeitet werden. Der SEO-Experte definiert für das Unternehmen die detaillierten Zielgruppeninformationen im Zuge der Strategie.


Keyword Recherche

Auf der Suchen nach den richtigen Keywords für Onlineshops wird man oft über "informelle Keywords" stolpern. Das sind Suchbegriffe, die zum Finden von hilfreichen Informationen zu jeglichen Themen eingegeben werden.

(Beispiel: Wie druckt man selbst etwas aus dem 3D-Drucker)

Diese Suchbegriffe können im Bereich E-Commerce auch verwendet werden, jedoch werden die meisten Suchanfragen sich um "produktspezifische Informationen" nicht um "informelle Keywords" drehen.

(Beispiel: 3D-Drucker, 3D-Drucker kaufen)

Dies bedeutet, der wichtigste Faktor bei der Keyword-Recherche für Onlineshops ist, einen entsprechenden Produkt-Fokus im Hinterkopf zu behalten. Umgangssprachlich mag das sehr einfach klingen, in der Praxis gibt es viele hilfreiche Tricks, um das Ganze zu vereinfachen.

Man sollte bei der Recherche der Keywords versuchen, nicht nur die klassischen SEO-Kennzahlen zu verwenden. Man kann beispielsweise Informationen aus Google Ads verwenden, um den Produkt-Fokus eines Keywords festzustellen. Bei SH Digital haben wir Tools, die solche Daten automatisch nach Thema aufbereiten.


Um eine möglichst passende Keywordliste für das Unternehmen zu finden, versucht man verschiedene Informationen aus den wichtigsten Quellen zusammenzutragen.
Eine gute und in SEO vielfach nicht verwendete Quelle sind grosse E-Commerce Anbieter und deren Webseiten. Man kriegt dort einen Eindruck, welche Suchbegriffe von einer grossen Anzahl von Kunden bereits verwendet wurde. Und kann diese Keywords neben weiteren in die Keywordliste aufnehmen.

galaxus suche Quelle: galaxus.ch

An dieser Stelle kann nicht detailliert auf eine ausführliche Recherche eingegangen werden, diese gestaltet sich sehr umfassend und kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Aus unserer Sicht ist ein Experte von einer SEO-Agentur zu bevorzugen, wenn es um eine Keyword-Recherche für Onlineshops geht. Eine solide Datenbasis ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den Erfolg bei SEO für Ihr Unternehmen.

Falls Sie noch weitere Informationen zur Keyword-Recherche suchen, verlinken wir am Ende dieses Beitrags auf weitere interessante Beiträge.



Konkurrenzanalyse

Bei der Konkurrenzanalyse versuchen wir folgende Punkte über die Onlineshops unserer Konkurrenten zu erfahren:

  • Wer ist unsere Konkurrenz?
  • Wie viele indexierte URLs hat die Konkurrenz?
  • Wie viele Top10 Rankings hat die Konkurrenz?
  • Wie hoch ist das Domain Rating der Konkurrenz?
  • Wie oft wird die Marke der Konkurrenz gesucht?
  • Wie hoch schätzen wir das Wachstum der Marke in den letzten Monaten / Jahren?
  • Wie ist man bezüglich Mobile Web aufgestellt?
  • Wie gestaltet sich das Nutzerverhalten bei der Konkurrenz?

Die Antworten auf obenstehende Fragen geben einem Aufschluss, inwiefern man SEO für das eigene Unternehmen betreiben sollte. Je nach Bereich, in dem man etwas aufzuholen hat, sollte man dies tun. Langfristig ist natürlich das Ziel, auf allen Ebenen mit der Konkurrenz schrittzuhalten.



Struktur des Onlineshops

Hat man verlässliche Daten in der Analyse sammeln können, dann sollen diese jetzt im Webshop verwendet werden können. Durch die professionelle Keyword-Recherche und anschliessendem Mapping wissen wir, welche Keywords auf welcher Seite im Onlineshop vorkommen sollen.

Wir intern verwenden ein Tool, bei dem die Keyword-Liste in Form einer Content-Type Übersicht dargestellt werden kann. Somit kenne ich als Besitzer des Onlineshops, welche Seiten ich anlegen muss und welches die passende URL ist.


URL-Struktur

Die Struktur der URL ist abhängig von den Seiten, die wir implementieren möchten. In der Regel sieht das bei Onlineshops wie folgt aus:

[domain]/ (startseite)
[domain]/kategorie1
[domain]/kategorie1/produkt1
[domain]/kategorie1/produkt2
[domain]/kategorie2/produkt1
[domain]/kategorie2/produkt2
[domain]/ratgeber
[domain]/blog


Startseite

Die Startseite ist immer die populärste Seite auf Ihrem Onlineshops. Das bedeutet, dort muss das Wichtigste zu Ihrem Unternehmen und die Marke stehen.

Beispiel
Sie betreiben einen Shop, der Hundezubehör verkauft. Das Unternehmen heisst Dog4Life AG in der Schweiz. Ihre Kunden möchten folgendes sehen:

fazit

Was für ein Unternehmen haben Sie bzw. aus welcher Branche

fazit

Welche Vorteile bietet dein Shop, was andere nicht bieten können (USP)

Jetzt stellt sich die Frage, soll die Startseite für das Keyword "Hunde Shop" und die Marke "Dog4Life" optimiert werden. Anhand verschiedener Kriterien wird „Branche + Shop“ eruiert, es kann "Hundezubehör Shop", "Hunde Shop" oder ähnliches sein.

Für eine Beurteilung braucht es eine umfassende Analyse, die mehr Daten als oberflächliche Basisinformationen bieten. Viele Kunden kennen bereits die wichtigsten Keywords, da diese von Konkurrenten belegt sind oder diese tendenziell viel Suchvolumen haben. Nicht in jedem Fall ist dies dann das richtige Keyword.


Kategorieseiten inkl. Checkliste

Die Kategorieseiten sind sehr wichtig für Shop-SEO, diese dienen als Angebotsübersicht, bei dem sich potentielle Kunden einen Überblick verschaffen. Die Kategorieseiten sind Ausgangspunkt für die wichtigsten Vorgänge auf Ihrer Webseite. Ausserdem lassen sich damit meist die wichtigsten Keywords abdecken.


Kategorieseite richtig aufbauen

  • Eine Keyword-optimierte Überschrift
  • Sekundärnavigation (Breadcrumb)
  • Ein kurzer Einleitungstext mit den wichtigsten Informationen zum Angebot
  • Auflistung von Produkten inkl. Kurzbeschreibung
  • Filter- und Sortierfunktion nach Produktrelevanz am besten links oder oben
  • Einen langen Text zur Kategorie

Die Kategorieseite sollte so aufgebaut werden, dass die Überschrift, Einleitungstext, Filter sowie die Produkte bereits im Abovethefold des Webshops zu sehen sind. Beim Aufbau der Produktauflistung empfehlen wir, sich bei der Konkurrenz zu orientieren. Je nach Branche und Anzahl Produkte funktionieren unterschiedliche Layouts.

Die Produktauflistung sollte zudem farblich abgestimmt sein, bei einigen Kundenprojekten konnten wir die Anzahl Klicks schon mit kleinen Änderungen am Layout viele neue Klicks generieren. UX / UI ist nicht zu unterschätzen und sollte optimal verwendet werden.

Hier möchten wir noch ein Beispiel zeigen, anhand welchem wir die oben erwähnten Punkte darlegen:

Beispiel Zooplus Quelle: zooplus.ch

Produktseiten inkl. Checkliste

Oftmals werden die Produktseiten als minder wichtig herabgestuft oder von Agenturen gar nicht bearbeitet. Wir empfehlen dort Ressourcen zu investieren, denn es sind die Seiten, welche den Kaufabschluss begünstigen bzw. von dort kommt in der Regel der Umsatz. Aus SEO-Sicht ist die Kategorieseite wichtiger als Produktseite. Aus Kundensicht in der Regel die Produktseite. Da man für Kunden und nicht für Suchmaschinen optimieren sollte, nimmt die Produktseite einen höheren Rang ein.

In unserer SEO-Agentur haben wir in verschiedenen Projekten "User-Experience-Tests" durchgeführt. Wenn die Produktseite überdurchschnittlich viel relevante Informationen enthalten hatte, kehrte der gleiche Benutzer mehrfach als Direkteinstieg oder über die Markensuche zurück. In Diskussionen mit SEO-Kunden bestand immer wieder der Irrglaube, man müsse gewisse Informationen zurückhalten, um den potentiellen Kunden neugieriger zu machen.

Unser Tipp: Gestalten Sie die Produktbeschreibung so vielfältig und trotzdem einheitlich wie möglich und beachten Sie folgende Punkte:


Wichtig zu beachten

  • Überschrift ist der Produktename oder die -bezeichung
  • Sekundärnavigation (Breadcrumb)
  • Mindestens 50 Wörter einzigartiger Inhalt (sonst Abstufung durch Suchmaschine)
  • Gestalten Sie einen Kopfbereich mit Bild und den wichtigsten Informationen wie z.B. Preis, Verfügbarkeit und USP.
  • Bildgalerie für einwandfreie und detaillierte Ansicht auf allen Endgeräten
  • Bereichern Sie die Inhalte mit Bildern, Produkte-Videos, usw.
  • Zeigen Sie die Zahlungsmöglichkeiten, damit der Kunde nicht danach suchen muss
  • Zeigen Sie "echte" Kundenbewertungen zu den Produkten
  • Sofern relevant, "Technische Details" und mögliches "Zubehör" zum Produkt anzeigen
  • Ähnliche Produkte anzeigen, sofern es um ein Produkt mit grosser Auswahl handelt

Unter Beachtung dieser Punkte verbessern Sie das Einkaufserlebnis für Ihre Kunden und maximieren die Conversion Ihrer Produkte.

Gute Beispiele von Produktbeschreibungen lassen sich viele im Netz finden. Bei digitec.ch und zalando.ch ist es aus unserer Sicht sehr gut umgesetzt.



Ratgeber / Wissen

Um erfolgreich bei Shop-SEO zu werden, sollte eine Strategie zur Erstellung von nicht kommerziellen Inhalten definiert werden. Meist wird dies in Form eines Ratgebers oder eines Bereichs mit Wissenstexten umgesetzt. In diesem Ratgeberbereich werden die wichtigsten Problemstellungen im Zusammenhang mit den Produkten in Form der Möglichkeit zur Eigenrecherche des Kunden abgehandelt.

Durch gezielte Informationen will man die Bedürfnisse der Kunden befriedigen und einen Leitfaden bieten, der zum Kaufabschluss animiert. Ein solcher Bereich ist nicht zentral in den Shop zu integrieren, sondern eher am Rande. Es bietet sich an, einen Ratgeber dezent am Schluss des Hauptmenüs einzufügen. Oder in Form eines Untermenüs, dann allerdings so, dass der Kunde schnell dahin gelangt.

Im Bereich Content Marketing gehen wir weiter unten nochmals auf nicht kommerzielle Inhalte für Shops ein.





Onpage für Onlineshops

Im vorherigen Abschnitt haben wir gezeigt, welche Seitentypen bei Onlineshops vorkommen können. Nun geht es mehr ins Detail, welche effektiven Onpage-Massnahmen müssen beachtet werden.

Nach einer Keyword-Recherche weiss man, welche Keywords wichtig sind. Wenn man diese den Seiten zugewiesen hat, geht es darum, die einzelnen Seiten selbst zu optimieren. Dabei gibt es, obwohl es unterschiedliche Seitentypen gibt, die gleichen Faktoren zu beachten.


Page Title & Meta Description

Bei der Auslieferung bei Google des Page Title und der Meta Beschreibung einer Unterseite spricht man vom Snippet. Ob ein potentieller Kunde auf Ihr Suchergebnis klickt oder nicht, ist massgeblich vom Snippet abhängig. Denn sprechen die dort verwendeten Informationen den Benutzer an, so folgt dieser mit einem Klick in Ihren Online Shop.

Aus diesem Grund sollte man die Informationen im Snippet selbst steuern und festlegen. Vor allem für die wichtigen Keywords kann man damit mehr als die Konkurrenz herausholen, wenn man den Snippet individuell pro Shopseite gestaltet.

Beispiel Snippet Kategorie

Snippet ebike

Beispiel Snippet Produkt

Snippet migros

Beispiel Snippet Sonstiges

Snippet Heimerwerker

Wir haben willkürlich drei Snippets aus der Schweiz von Onlineshops rausgesucht. Ob diese gut optimiert sind oder nicht, lassen wir an dieser Stelle offen. Bei Onlinshops sollte man darauf hinarbeiten, dass im Snippet auch Preise und Bewertungen von Kunden angezeigt werden.


Überschriften

Die H1-Überschrift ist die relevante Überschrift auf jeder Seite. Somit sollte auf jeder Seite, Kategorie-, Produkte- oder Ratgeberseite das Keyword darin enthalten sein. Beim Produkt ist es jeweils der Name des Produkts und bei den Kategorien und Ratgeber jeweils das Hauptkeyword, welches man dieser Seite zugewiesen hat.


Benutzerfreundlichkeit (Usability)

Ein Onlineshop ist benutzerfreundlich, wenn der Benutzer schnell zu den gewünschten Produkten kommt, die er sucht. Sich jeder intuitiv im Onlineshop zurechtfindet. Einer der wichtigsten Punkte ist ein übersichtlicher Shop mit leicht zu bedienender Navigation, die das schnelle Auffinden der gewünschten Produkte ermöglicht. Da sich die Onlinewelt in einem Wandel hin zu Mobile befindet, ist die Usability sowohl auf dem Desktop-Gerät wie auch dem Mobile sicherzustellen.

  • Bietet das Design alle notwendigen Elemente?
  • Ist die Navigation einfach und zielführend?
  • Gelangt man ohne grossen Aufwand zu den Produkten?
  • Ist der Bezahlprozess sicher und einfach?
  • Gibt es entsprechende Suchfelder und Sortiermöglichkeiten, die eine Suche oder Verfeinerung leicht machen?
  • Gelangt ein Benutzer einfach zu hochwertigen Produktfotos oder -videos?

In erster Linie bezieht sich Benutzerfreundlichkeit auf Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit der Kunden in Ihrem Webshop. Wie man technische Verbesserung anbringen kann, die das Verhalten effizienter machen.


Benutzererfahrung (User Experience, UX)

Die User Experience ist der Eindruck, welche Ihr Onlineshop beim Kunden hinterlässt. Welches Gefühl bei dem Benutzer aufkommt, wenn er mit dem Onlineshop interagiert. Dabei spielen Marketingbotschaften wie auch die Leistung des Shops eine zentrale Rolle.

Wenn Ihr Onlineshop einfach zu bedienen ist, ist die Benutzererfahrung nicht zwingend gut. Nachfolgend möchten wir einige Bespiele anführen, die zur Veranschaulichung von UX dienen:

Zustand Gefühle SEO-Massnahme im Webshop
Viele nicht relevante Inhalte im Blog Fühlt sich verwirrt, stellt Seriosität der Marke infrage Klare prägnante Inhalte
Inhalte sind schlecht platziert, unten & rechts Fühlt sich gelangweilt und genervt Inhalte im oberen Bereich und auf der linken Seite platzieren
Der Onlineshop lädt sehr langsam Wird ungeduldig Ladezeiten beschleunigen
Unpassende Farben verwendet Fühlt sich unsicher, Stimmung trübt Wählen Sie Farben gemäss Branchenstandards

Im Verlaufe eines SEO-Projekts, im Optimalfall bereits bei Erstellung des Shops, sollten Sie sich mit UX auseinandersetzen und eine Software verwenden, um mögliche Schwachpunkte zu analysieren. Dabei finden Sie heraus, was in Ihrer Branche die Standards sind und wie Sie zur Verbesserung beitragen können. In diesem Zusammenhang kann man sich auch vieles von den Top-Konkurrenten abschauen, die womöglich das gleiche ebenfalls gemacht haben.


Duplicate Content

Online-Shops mit Shopsystemen sind anfällig für Duplicate Content, deshalb haben wir hier einen extra Abschnitt dazu verfasst. Meistens werden solche Inhalte von Shop- oder CMS-System automatisch generiert. Es kann sich um Suchergebnisseiten im eigenen Onlineshop handeln oder Filter-Seiten, die gleiche Produkte oder Inhalte mehrfach zeigen.

Auch bei internationalen Shops muss man aufpassen, da dort die gleichen Produkte für verschiedene Länder oder Sprachen angezeigt werden. Dabei muss mit einem entsprechenden Tag die jeweilige Zugehörigkeit markiert werden.


duplicate content
Quelle: ahrefs blog

Bei Kunden haben wir Duplicate Content beobachtet, wenn von Lieferanten die Produktbeschreibungen eins zu eins übernommen werden. Wir empfehlen Ihnen dabei eigene und abgeänderte Versionen zu erstellen.

Die offizielle Definition, was bei Google als Duplicate Content angesehen wird, darf hier nicht fehlen:

"Von Duplicate Content wird gesprochen, wenn umfassende Inhalte in derselben Sprache auf derselben oder einer anderen Webseite mehrfach vorhanden sind."

Die wichtigsten Basis-Tipps für Onlineshops aus unserer Sicht:


  • Verwende Top-Level-Domains
  • Reduziere wiederkehrende Textbausteine
  • Vermeide die Veröffentlichung von Platzhaltern
  • Reduziere ähnliche Inhalte

Bei Ihrem Onlineshop prüfen

Besteht der Verdacht auf Duplicate Content bei Ihrem Onlineshop, so gibt es verschiedene Tools, um dies zu prüfen. Der Anbieter ahrefs.com stellt eine Analyse zur Verfügung, die "Content Quality Report" heisst. Dort kann man die betroffenen Seiten auslesen und entsprechende Schritte in die Wege leiten.


content distribution ahrefs


Technische Suchmaschinenoptimierung für Shops

Lassen Sie sich nicht einreden, dass kleine technische Fehler die gesamten Google-Rankings auf einen Schlag ruinieren. Die technische Seite ist wichtig, man sollte sie aber nicht überbewerten. Aus Erfahrung mit Kunden wissen wir, dass vor allem grössere Brands viele kleine Fehler haben und trotzdem aufgrund der Markenstärke und umfassender SEO-Gesamtstrategie sehr gut bei Google positioniert sind.

Das heisst nicht diesen Bereich zu vernachlässigen, aber treiben Sie technische SEO nicht unnötig auf die Spitze. Es gibt einige Standards, die Shops einhalten müssen und dies sollte bereits bei der Wahl des Shopsystems oder durch eine Eigenentwicklung auf hohem Niveau abgedeckt werden.

Ein Shop sollte folgende Standards erfüllen:

server

Server

Verwenden Sie einen Server, der Ihren Anforderungen entspricht. Wählen Sie ein Hosting, welches Ihnen gute Performance bietet und welches skalierbar ist. Denn mit SEO müssen Sie davon ausgehen, dass langfristig deutlich mehr Besucher auf Ihren Onlineshop zugreifen. Die richtige Wahl des Servers kann auch andere technische Faktoren wie z.B. die Ladezeit begünstigen.

Vergleichen Sie Hostings verschiedener Anbieter auf Speicher, CPU Kerne, RAM und die Möglichkeiten zu Backups. Eigentlich ist jeder investierte Franken eine gute Investition.

Den je besser der Server abschneidet, umso mehr Zufriedenheit beim Benutzer können Sie erreichen. Das reduziert auch die Anzahl negativer Nutzererfahrungen mit Ihrer Webseite. Moderne Server laufen mittlerweile auch für grössere Projekte sehr stabil in einer Cloud.

verschlüsselung

SSL und HTTPS

Um Zahlungsdaten zu verschlüsseln benötigt jeder Shop ein SSL-Zertifikat. Nach der Installation ist der gesamte Webverkehr zwischen dem Webserver und dem Webbrowser sicher. Sicherlich haben Sie schon davon gehört!

Zur Verschlüsselung Ihres Shops sollte auch das HTTPS-Protokoll gehören. Google seit langem Webseiten mit HTTPS-Verschlüsselung besser ein als andere und es hat auch bekannt gegeben, dass dies einen Einfluss auf das Ranking hat. Das "S" von HTTPS steht für die Verschlüsslung via SSL.

ladezeiten

Ladezeiten

Die Problemfelder Ihres Onlineshops überprüfen Sie ganz einfach mit dem Pagespeed-Tool von Google.

Man sollte grundsätzlich die Versionen der darauf basierenden Programmiersprachen regelmässig aktualisieren (z.B. von PHP 5 auf PHP 7). Zudem sollte der Webshop effizient programmiert sein und keinen überflüssigen Code enthalten.

Mit der Verwendung eines CDN kann man internationale Besucher schnell und einfach eine Version des Shops zur Verfügung stellen. Dabei wird der Webinhalt auf verschiedene Server am nächsten Standort des Benutzers gespiegelt. Dadurch kann dieser Inhalt viel schneller abrufen. Für Onlineshops auch sehr relevant ist die Bildgrösse, auf die wir gleich noch detailliert eingehen werden.

funktionen

Wichtige Nutzerfunktionen

Paginierung

Bei einer grossen Anzahl von Produkten können nicht immer alle auf einer Seite angezeigt werden. Deshalb gibt es die Paginierung, die entweder mit Buttons "Weiter" und "Zurück" oder mit Seitenzahlen angibt, wo man sich aktuell im Shop befindet.

Die Benutzer erhalten dann eine komprimierte Menge von Produkten auf einen Blick, sodass sich die Navigation einfacher gestaltet. Wenn man mit Zahlen arbeitet, muss man diese der Reihe nach implementieren, z.B. Seite 1, 2, 3, usw.

Filter

Mit einem Produkt-Filter kann man z.B. das Sortiment eines Shops nach Belieben einschränken, um das beste Angebot für sich zu finden. In Sachen SEO muss man aufpassen, dass die Filterfunktion keine neuen URLs generiert, welche dann indexiert werden und als Duplicate Content abgestraft werden. Deshalb ist bei den Filtern immer ein Canonical-Tag zu setzten.

canonical

Canonical

Das Canoncial-Tag sollte bei Onlineshops immer zum Einsatz kommen. Beispiele dafür sind z.B. Filter-Seiten, die neue URLs generieren oder Produktvarianten, die grundsätzlich um das gleiche Produkt drehen, allerdings ein leicht anderes Angebot darstellen.

Ein Shop hat ein Produkt XY, welches für CHF 5'000.-- verkauft wird, nun erstellt man eine separate Seite für ein Aktionsangebot von CHF 3'000.--. Die Beschreibung ist fast identisch, da es das gleiche Produkt ist, nun sollte man beim Original den Tag hinterlegen.

bildgrösse

Bilder optimieren

Bei Bildern gibt es drei wichtige Dinge zu beachten:

- Das richtige Bildformat
- Der richtige Bildname
- Die richtige Bildgrösse

Das modernste Bildformat ist WEBP, damit kann eine hohe Qualität erreicht werden mit kleiner Bildgrösse. Unser Lieblingsapp um Bilder zu optimieren ist das squoosh app, es gibt jedoch noch Andere, die man auch verwenden kann.

Für grössere Fotos gibt auch das Bildformat JPEG gute Resultate. Das PNG ist eigentlich nicht mehr notwendig, da transparente Bilder mit WEBP eingepflegt werden können. Es gibt Shopsysteme, die noch kein WEBP unterstützen, dann ist PNG sicherlich die richtige Variante. Für Logos kann man auch SVG benützen, dies kann in einem Programmiercode einfach verwendet und gesteuert werden.

Ein guter Bildname enthält genau das, was auf dem Bild zu sehen ist. Bei einem Produkt ist das der Produktname und weitere Attribute, die zu sehen sind. Aus Sicht von SEO empfiehlt sich zudem das betreffende Keyword einzubauen. Damit man auch der Suchmaschine zeigen kann, was auf dem Bild zu sehen ist. Wir könnten uns vorstellen, dass zukünftig der Bildname weniger wichtig wird, da die Bilderkennung durch Technologien wie künstlicher Intelligenz besser wird.

In Zeiten von zunehmenden Anforderungen bei den Ladezeiten wird die Bildgrösse immer wichtiger, denn ein Shop und die Produkte soll schnell geladen werden. Es macht also keinen Sinn ein 2000 Pixel Bild hochzuladen und dieses im Shop dann mit 200 x 200 Pixel anzuzeigen. Dies benötigt unnötige Ressourcen beim Laden der Seite. Aus unserer Sicht ist die manuelle Optimierung über Tools wie Squoosh App, Photoshop und Co. immer noch die effizienteste in Bezug auf Geschwindigkeit.

URL Länge

URL Länge

Die URL ist die Webadresse, auf der ein Produkt oder jede Seite aus Ihrem Shop abgerufen werden kann. Beachten Sie dabei folgende Tipps:

  • Eine möglichst kurze URL verwenden
  • Relevante Keywords einfügen
  • Eine Struktur reinbringen
  • Wörter müssen mit "-" getrennt werden
Strukturierte Daten

Strukturierte Daten

Es handelt sich bei Strukturierten Daten um Fragmente im Onlineshop-Code, die Suchmaschinen dabei helfen, die Inhalte besser zu verstehen. Google gibt eine einfach zu verstehende Anleitung, wie man solche Daten implementieren kann.

Für Onlineshops sind vor allem das Schema bezüglich Produkt, Angebot und Bewertungen relevant. Wichtig zu wissen ist, dass Google aus diesen Daten auch spezielle Suchergebnisse ausliest. Nur wenn man Strukturierte Daten im Onlineshop implementiert hat, wird man z.B. bei den Rich Snippets angezeigt. Wenn Sie sich weiter im Thema informieren wollen, lesen Sie den Beitrag von ahrefs über Rich Snippets



Content Marketing

Als Shopbetreiber möchten Sie hohe Einnahmen erzielen. Eine gezielte Contentstrategie kann Ihrem Unternehmen dabei helfen, mehr Kunden zu erreichen. Ob nun ein Text verfasst wird, um ein Problem der Zielgruppe zu lösen oder ein Produkt zu bewerben, nützliche Inhalte kommen bei Benutzern in der Regel sehr gut an. Auch bei Suchmaschinen kommen einzigartige Inhalte gut an, denn diese möchten den Benutzer mit Ihrem Algorithmus möglichst gut bedienen.

Markenaufbau

Personen im Internet kaufen eher bei Marken, das ist seit langem bekannt. Besonders große und bekannte Marken werden von Google als Autoritäten eingestuft und aus diesem Grund bei bestimmten Suchanfragen bevorzugt.

Das Problem beim Branding von Kampagnen ist, dass der Effekt nur schwer messbar ist. Markenbekanntheit lässt sich nur schwer erforschen oder bestimmen. Somit ist es problematisch, den genauen Effekt einer einzelnen Content-Kampagne zu bestimmen. Hier kommt E-A-T ins Spiel, ein von Google eingeführte Markenbewertung. Wenn Sie E-A-T für Content Marketing im Kontext von SEO nicht berücksichtigen, können Sie gleich die Flinte ins Korn werfen.

EAT Linkedin
Quelle: Linkedin Pulse

Vertrauen stärken

In diesem Leitfaden bestätigt Google, was wir auch in der Praxis beobachten. Man sollte sich in einem bestimmten Bereich einen Ruf für Kompetenz über die eigene Webseite oder einen informellen Bereich des Shops aufbauen. Content Marketing ist dazu das effektivste Instrument.

Google streicht auch hervor, dass man Kompetenz zeigt, z.B. indem man auch als Shop einen eigenen Kundenservice-Bereich implementiert. Alle diese Faktoren gehen wieder in den Bereich von E-A-T, auf das wir oben bereits eingegangen sind. Eine Checkliste für den Vertrauensaufbau von Onlineshops bei Nutzern:

  • Eine angemessene Menge an Inhalten
  • Ablenkende Werbung vermeiden
  • Optimieren von Inhalten für Nutzer, nicht für die Suchmaschinen
  • Erstellen von frischen, einzigartigen Inhalten

Interne Verlinkung

Das Content Marketing wird im Bereich SEO dazu verwendet, die interne Verlinkung zu stärken. Mit dem Erstellen von Inhalten und entsprechenden internen Links sollen wichtige Unterseiten gestärkt werden.

Dazu gibt es wiederum Standards von Google aus dem gleichen Leitfaden in Bezug auf Linktext, Keywords, usw., die man berücksichtigen sollte. In diesem Ratgeber können wir nicht detailliert über die interne Verlinkung eingehen, da dies den Rahmen sprengt. Trotzdem führen wir Ihnen einige Google-Tipps dazu auf:

  • Einen aussagekräftigen Ankertext wählen
  • Interne Links leicht erkennbar machen
  • Keine Ankertexte wie z.B. "Seite", "Artikel" oder "hier klicken"
  • Keine interne Verlinkung oder thematischen Bezug



Schlussfolgerung

Wie Sie sehen, ist die SEO-Optimierung für Online Shops eine Materie für sich. Es gibt zig Faktoren, die einen Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg haben. Deshalb sollte man bereits bei der Planung auf die richtige Technologie bzw. Shopsystem setzen, ansonsten werden die grossen Erfolge ausbleiben. Wenn Sie jedoch die richtigen Instrumente wählen, einen Onlineshop nachhaltig bei Google zu positionieren, dann werden Sie auch Erfolg bei den Rankings haben.

Welchen Bereich aus dem heutigen Beitrag müssen Sie bei Ihnen als Erstes angehen?
Kontaktieren Sie mich über Linkedin oder schreiben Sie mir eine persönliche Nachricht auf sandro@sh-digital.ch. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.



Gerne teilen wir mit Ihnen ein aus unserer Sicht interessantes Video (in Englisch), welches vieles aus dem aktuellen Artikel zusammenfasst:

Häufige Fragen

Wie optimiere ich meinen Onlineshop?

Analysieren Sie Ihren Onlineshop mit Bezug auf SEO und identifizieren Sie Schwachstellen. Beauftragen Sie dann einen Experten oder führen Sie selbst Massnahmen durch, um den gewählten Bereich z.B. Onpage zu bearbeiten. Eine Strategie dient als übergeordnetes Instrument zur koordinierten Planung und Umsetzung.

Wie viele Keywords sollte pro Seite verwenden?

Den Aufbau einer Seite anhand von Keywords empfehlen wir weder bei Webseiten noch bei Shops. Die Keywords sollten sich natürlich in den Inhalt einfügen. Mithilfe der Keyword-Map, bei der Keywords einer Seite zugewiesen werden, finden Sie das passende Keyword pro Unterseite. Die Keyword-Map erstellt man nach der Analyse der Suchbegriffe bzw. Keyword-Recherche. Die Anzahl Keywords pro Seite kann man nicht generell beantworten.

Wie wird mein Online-Shop gefunden?

Es gibt drei Möglichkeiten: Mithilfe von Google Ads und Google Shopping für die Platzierung bei Google bezahlen. Oder mithilfe von SEO bei den organischen Suchergebnissen nach vorne gelangen. Die beste Möglichkeit sind alle drei Varianten in Kombination, da sich diese optimal ergänzen und die Platzierung begünstigen.

Was gibt es für Shop-SEO Tools?

Die Tools unterscheiden sich nicht massgeblich von den normalen SEO-Tools. Für Onlineshops sind Tools interessant, die Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce Bereich vereinfachen. Ein bekanntes Tool dabei ist Yoast, es hilft im Zusammenhang mit dem Shopsystem WooCommerce über WordPress dabei, SEO zu vereinfachen. Man kann dort Einstellungen vornehmen und Standard-Prozesse lancieren, die die Arbeit vereinfachen (nicht ersetzten!).



Sandro Huber

Kommentar vom Autor


Vielen Dank, dass Sie auf meinen Artikel gestossen sind. Wir versuchen

Wir von SH Digital beschäftigen uns jeden Tag damit, wie man Webshops für die Google-Suche technisch optimiert, Inhalte platziert und entsprechende Reputation aufbaut. Wenn Sie die Abkürzung auf Ihrem Weg nehmen wollen, dann treten Sie unverbindlich mit uns in Kontakt.

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Über den Autor


Autor: Sandro Huber

Position: Gründer und Geschäftsführer von SH Digital

Datum: 3. März 2022

Aktualisiert: 3. März 2022

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